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Ö F F P - Österreichischer Folkförderpreis
Der Österreichische Folkförderpreis wurde ab 1996 von Ö 1, der IG Kultur Österreich, der Agentur Weltenklang, dem VIDC und den Festivals Hallein, Gutenbrunn, und Mistelbach 3 Jahre lang durchgeführt. Der Sieger erhielt einen Auftritt bei einem der 3 österreichischen Festivals und eine Einladung zum größten Folk-Weltmusik-Festival Deutschlands nach Rudolstadt. Die Siegergruppe 1996 “Kakilambe” präsentierte sich im Rahmen des Folk-Festivals Hallein. 1997 siegte die Gruppe “Classic Jazzmer” beim Festival Gutenbrunn und 1998 die Band “Pasaport”.
Im Gegenzug wurde der Gewinner des Deutschen Folk-Förderpreises nach Österreich eingeladen. Die prominent besetzte Jury u. a. Albert Hosp ( Ö 1 ), Harald Huber ( Leiter der Musikhochschule Wien) oder Ernst Huber ( Broadlahn ) nahm die steigende Teilnehmerzahl erfreut zur Kenntnis. Im Jahr 1996 bewarben sich 21 Bands, 1997 dann 29 Gruppen und 1998 waren es bereits über 40 Teilnehmer am ÖFFP. Die Geschäftsführung des Österreichischen Folkförderpreises lag in den Händen des Kultodroms.
Leider fand bereits 1999, trotz einer Rekordteilnehmerzahl von mehr als 60 Bands - vorallem aufgrund mangelnder Unterstützung der öffentlichen Stellen - der Österreichische Folkförderpreis ein viel zu frühes Ende. Im Folgejahr wurde der World Music Austrian Award - die Welt-Musik-Kugel erstmals verliehen. Die Idee dürfte doch nicht so schlecht gewesen sein, wurde bereits 1 Jahr später im Jahr 2000 der “Amadeus Music Award” ins Leben gerufen.